Informatik 4 beim Hochschultag Informatik 18.02.2014

Das Institut für Informatik präsentierte sich wieder bei den Hochschultagen der Universität Bonn mit einem Nachmittag bei Vorträgen und praktischen Demonstrationen.

Der Bonner Generalanzeiger informierte vorab über dieses Event (undefinedhier zum Online-Artikel) und berichtete auch im Nachhinein (undefinedhier zum Online-Artikel).

Die Informatik 4 beteiligte sich in diesem Jahr mit drei (von insgesamt fünf) praktischen Demonstrationen sowie der Studienberatung. Im folgenden ein kurzer (bebilderter) Bericht:

Jan Gassen präsentierte Aktivitäten der Cyber Defense Gruppe von Fraunhofer FKIE, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informatik 4 laufen.

Cyber Defense: Erkennen von Angriffen mit Honeypots

Heutige Computersysteme sehen sich einer Vielzahl von Angriffen aus dem Internet ausgesetzt. Solche Angriffe werden beispielsweise von Computerwürmern, Botnetzen oder auch von einzelnen Hackern verursacht. Um solche Angriffe zu registrieren, werden sogenannte Honeypots eingesetzt. Hierbei handelt es sich um Computersysteme, die speziell dazu entwickelt wurden, um angegriffen zu werden und diese Angriffe zu analysieren. Registrierte Schadprogramme können anschließend, etwa durch Reverse Engineering, weiter analysiert werden, um detaillierte Informationen über deren Funktionalität zu erhalten. In der Demonstration werden verschiedene Informationen über registrierte Angriffe dargestellt, die mithilfe von Honeypots registriert werden konnten.

Rene Neff und Thomas Trimmborn präsentierten Ergebnisse einer Bachelor-Projektgruppe, die im Sommersemester 2013 unter Leitung von Matthias Wübbeling gelaufen ist.

Interessierte Schüler konnten sich ansehen, wie eine ordentliche Dokumentation eines umfangreichen studentischen Projektes auszusehen hat.

ARINA - Arduino Remote Infrared Network Adapter

Im Sommersemester 2013 entstand im Rahmen einer Bachelor-Projektgruppe der ARINA. Im Projekt ARINA wurde ein Adapter zur Weiterleitung von Infrarotsignalen entworfen sowie konstruiert. Ein Protokoll zum Transport von Infrarotsignalen musste ebenso wie ein Softwareentwurf zum Betrieb eines entsprechend ausgestatteten Arduinos entwickelt werden. Die Funktionalität der Hard- und Softwarekonstruktion wurde mittels im Rahmen einer Evaluation durchgeführter Tests bestätigt. Besucher haben die Möglichkeiten, selbst einen ARINA testen zu können; wer möchte, erhält ebenfalls eine Erklärung zur verwendeten Hard- sowie der entworfenen Software.

Wie in den Vorjahren konnten die Schüler sich bei Matthias Frank davon überzeugen, wie man eines der ersten weltweit populär gewordenen Computer-Spiele (nämlich "Pong") mit einer netzwerkbasierten Steuerung und Projektion mit Lasern in ein neues Gewand bringen kann.

Laser & Licht Labor

Bereits ab dem 3. Semester können Studierende des Bachelor-Studiengangs Informatik im Laser & Licht Labor ihre Kenntnisse in den Bereichen "Systemnahe Informatik" und "Systemnahe Programmierung" praktisch vertiefen. In unterschiedlich umfangreichen Programmierprojekten werden Aspekte der Kommunikation in verteilten Systemen und Ansteuerung externer Hardware (über Computer-Interfaces wie Parallelport, USB, Netzwerk, ...) im Labor in Teams praktisch realisiert – mit dem "Reiz", dass man das selbst Programmierte in Form der Laserprojektion oder der Ansteuerung von Lampen und anderen Lichteffektgeräten direkt "sehen" kann. In der Demonstration werden vorangegangene studentische Arbeiten im Labor sowie ein Teil der Technik des Labors präsentiert.

Neben der Präsentation des Laser & Licht Labor stand Matthias Frank auch als Fachstudienberater zu allgemeinen Fragen rund um das Informatik-Studium zur Verfügung.

Die Fotos in diesem Bericht wurden von Saffija Kasem-Madani gemacht.

Ein herzliches Dankschön an alle interessierten Gäste, an alle Team-Mitglieder der Informatik 4 sowie an Junior-Professor undefinedJanis Voigtländer für die Organisation des Hochschultages Informatik.